A/B-Test
MarketingSie vergleichen zwei Varianten (Version A und Version B), um zu sehen, welche besser funktioniert. Beispiel: zwei verschiedene Button-Texte oder Betreffzeilen, um herauszufinden, was mehr Klicks bringt.
Erklärungen der wichtigsten Begriffe aus Marketing, KI und Unternehmensführung, in Ihrer Sprache.
90 Begriffe
Sie vergleichen zwei Varianten (Version A und Version B), um zu sehen, welche besser funktioniert. Beispiel: zwei verschiedene Button-Texte oder Betreffzeilen, um herauszufinden, was mehr Klicks bringt.
Eine Aufforderung eines Anwalts oder Wettbewerbers, ein rechtswidriges Verhalten sofort zu unterlassen, z.B. fehlendes Impressum, unerlaubtes Bildmaterial oder irreführende Werbung. Häufig mit hohen Anwaltskosten verbunden.
Ein Vertriebsmodell, bei dem Partner (Affiliates) Ihre Produkte bewerben und eine Provision für jeden vermittelten Kauf erhalten. Sie zahlen nur bei Erfolg: kein Kauf, keine Kosten.
Allgemeine Geschäftsbedingungen, die Spielregeln zwischen Ihnen und Ihren Kunden. Sie regeln z.B. Zahlungsbedingungen, Lieferzeiten und Haftungsbeschränkungen. Gesetzlich vorgeschrieben sind AGB nicht, bei Online-Shops und kostenpflichtigen Diensten aber üblich. Pflichtangaben wie die Widerrufsbelehrung sind davon getrennt zu erfüllen.
Eine Folge von Anweisungen, die ein Computer ausführt. Suchmaschinen wie Google nutzen Algorithmen, um zu entscheiden, welche Webseiten in den Suchergebnissen ganz oben erscheinen.
API steht für 'Application Programming Interface' (eine Schnittstelle, über die Programme miteinander kommunizieren). Wenn Ihre Website automatisch Daten von einem anderen Dienst abruft (z.B. Google Maps), geschieht das über eine API.
Ein Aufenthaltstitel ist die behördliche Erlaubnis, sich in Deutschland aufzuhalten, z.B. Visum, Aufenthaltserlaubnis, Blaue Karte EU, Niederlassungserlaubnis oder Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EU (§ 4 Aufenthaltsgesetz). Ob damit eine selbstständige Tätigkeit erlaubt ist, steht im Titel bzw. im Zusatzblatt und wird von der Ausländerbehörde bestätigt. Wir geben dazu keine Auskunft im Einzelfall. Stand: September 2026, keine Rechtsberatung. Quellen: AufenthG, BAMF (bamf.de), Make it in Germany.
Wiederholende Aufgaben werden von Software erledigt, ohne dass Sie jeden Schritt manuell ausführen müssen, z.B. automatische E-Mail-Antworten, Buchungen oder Social-Media-Posts.
Ein Vertrag (Auftragsverarbeitungsvertrag), den Sie nach Art. 28 DSGVO mit jedem Dienstleister abschließen müssen, der in Ihrem Auftrag personenbezogene Daten verarbeitet, z.B. Newsletter-Tools, Cloud-Dienste oder Buchhaltungssoftware. Viele Anbieter stellen ihn zum Abschluss online bereit.
Ein Backlink ist ein Link von einer anderen Website auf Ihre Website. Für Suchmaschinen können Links von seriösen, thematisch passenden Seiten ein Signal für Vertrauen sein; Qualität zählt mehr als Menge.
Ein Unternehmen aufbauen, ohne externe Investoren, aus eigenen Mitteln oder dem laufenden Umsatz. Vorteil: volle Kontrolle. Nachteil: langsameres Wachstum, Eigenkapital-Risiko.
Die Bounce-Rate zeigt, wie viele Besucher Ihre Website sofort wieder verlassen, ohne weitere Seiten anzuklicken. Eine hohe Bounce-Rate bedeutet: die Seite hat nicht überzeugt.
Die Gestaltung und Pflege der Identität Ihres Unternehmens: Logo, Farben, Schrift, Tonalität, Werte. Starkes Branding sorgt dafür, dass Kunden Ihr Unternehmen sofort wiedererkennen und ein positives Bild davon haben.
CAC steht für 'Customer Acquisition Cost' (die Kosten, einen neuen Kunden zu gewinnen). Formel: Gesamte Marketing- und Vertriebskosten ÷ Anzahl neuer Kunden. CAC sollte immer kleiner sein als der Lifetime Value (LTV).
Ein Button oder Text, der Besucher auffordert, etwas zu tun, z.B. 'Jetzt kaufen', 'Kostenlos testen' oder 'Kontakt aufnehmen'. Ein guter CTA erhöht die Conversion-Rate.
Der Zufluss und Abfluss von Geld in Ihrem Unternehmen. Positiver Cashflow: mehr Geld fließt rein als raus. Negativer Cashflow: mehr Ausgaben als Einnahmen, gefährlich, auch wenn das Unternehmen eigentlich profitabel ist.
Ein Programm, das automatisch auf Nachrichten antwortet, wie ein virtueller Assistent auf Ihrer Website. Moderne KI-Chatbots (z.B. ChatGPT) können natürliche Gespräche führen.
Daten und Programme werden nicht auf Ihrem Computer gespeichert, sondern auf Servern im Internet ('in der Cloud'). Vorteile: von überall erreichbar, oft automatische Backups, kein teures Gerät nötig. Bei personenbezogenen Daten ist der Standort des Anbieters (EU oder Drittland) datenschutzrechtlich relevant.
Eine Marketingstrategie, bei der Sie nützliche Inhalte erstellen (Blogartikel, Videos, Podcasts), um Vertrauen aufzubauen und Kunden anzuziehen, ohne direkt Werbung zu machen.
Eine Conversion findet statt, wenn ein Besucher Ihrer Website eine gewünschte Aktion ausführt, zum Beispiel etwas kauft, ein Formular ausfüllt oder sich für den Newsletter anmeldet.
Der Prozentsatz der Besucher, die eine gewünschte Aktion ausführen. Beispiel: 100 Besucher, 3 Käufe = 3% Conversion-Rate.
Das Messen, welche Marketingmaßnahmen tatsächlich zu Käufen, Anmeldungen oder anderen Zielen geführt haben. Ohne Conversion-Tracking wissen Sie nicht, ob Ihre Werbung etwas bringt.
Das Pop-up, das beim ersten Besuch einer Website erscheint und Nutzer um Erlaubnis für Cookies bittet. Nach DSGVO und TDDDG (früher TTDSG) muss die Einwilligung freiwillig, informiert und eindeutig sein: ein vorangekreuztes 'Alle akzeptieren' ist nicht erlaubt. Technisch notwendige Cookies brauchen keine Einwilligung.
Drei Messwerte, die Google nutzt, um die Nutzererfahrung einer Website zu bewerten: Ladegeschwindigkeit (LCP), Interaktivität (INP) und visuelle Stabilität (CLS). Schlechte Werte können das Ranking negativ beeinflussen.
CPC steht für 'Cost per Click', der Preis, den Sie für jeden Klick auf Ihre Anzeige zahlen. Typisch für Google Ads oder Facebook Ads.
CPM steht für 'Cost per Mille' (Kosten pro 1000 Anzeigeneinblendungen). Wenn Ihr CPM 5 € beträgt, zahlen Sie 5 € dafür, dass Ihre Anzeige 1000 Mal angezeigt wird.
CRM steht für 'Customer Relationship Management' (Kundenverwaltung). Eine Software, die alle Informationen über Ihre Kunden speichert: Kontakte, Gespräche, Käufe, Anfragen.
Das systematische Auswerten von Zahlen und Fakten, um Entscheidungen zu treffen. Im Marketing bedeutet das: Website-Besucher, Klickraten, Umsatzzahlen auswerten und daraus ableiten, was funktioniert.
Ein Pflichtdokument nach DSGVO, das erklärt, welche Daten Ihre Website sammelt, warum und wie lange. Jede Website, die Daten von Nutzern verarbeitet (auch nur IP-Adressen oder Cookies), braucht eine Datenschutzerklärung.
Ein zweistufiges Anmeldeverfahren für Newsletter: Nutzer trägt E-Mail ein → erhält eine Bestätigungs-E-Mail → klickt auf den Link. In Deutschland gilt es als Standard, um die Einwilligung nachweisen zu können (Art. 6, 7 DSGVO, § 7 UWG). Es verhindert Missbrauch fremder Adressen.
Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), das europäische Datenschutzgesetz, das seit 2018 gilt. Es regelt, wie Unternehmen personenbezogene Daten (Namen, E-Mails, IP-Adressen) sammeln, speichern und nutzen dürfen.
Das Versenden von gezielten E-Mails an Ihre Abonnenten. Ein häufig genutzter Marketingkanal, weil Sie direkt mit interessierten Menschen in Kontakt bleiben und den Erfolg gut messen können. Rechtlich gilt: Einwilligung einholen (Double-Opt-In) und Abmeldung jederzeit ermöglichen.
Wie aktiv Ihre Follower mit Ihren Inhalten interagieren: Likes, Kommentare und Shares geteilt durch die Reichweite. Was als gut gilt, hängt von Plattform und Branche ab. Vergleichen Sie zuerst mit Ihren eigenen früheren Werten.
Die vereinfachte Form der Gewinnermittlung für Selbstständige und kleine Unternehmen in Deutschland: Einnahmen minus Ausgaben = Gewinn. Wer nicht zur doppelten Buchführung verpflichtet ist, nutzt die EÜR.
Eine selbstständige Person, die ohne Gewerbe auf eigene Rechnung arbeitet. Freie Berufe sind in § 18 Einkommensteuergesetz (EStG) beschrieben, typischerweise beratende, künstlerische oder wissenschaftliche Tätigkeiten (z.B. Ärzte, Rechtsanwälte, Architekten, Übersetzer, Journalisten). Freiberufler melden kein Gewerbe an und zahlen keine Gewerbesteuer; ob eine Tätigkeit als freiberuflich gilt, entscheidet das Finanzamt im Einzelfall. Stand: September 2026, keine Rechts- oder Steuerberatung. Quelle: § 18 EStG, Finanzamt.
Ein Gewerbe ist eine selbstständige, auf Dauer und Gewinn angelegte Tätigkeit, die nicht freiberuflich, land- oder forstwirtschaftlich ist. Es wird beim Gewerbeamt der Gemeinde angemeldet (§ 14 Gewerbeordnung). Danach gelten in der Regel die steuerliche Erfassung beim Finanzamt, die Mitgliedschaft in der IHK oder Handwerkskammer und die Gewerbesteuer; für Einzelunternehmen bleibt dabei ein Freibetrag von 24.500 € Gewerbeertrag steuerfrei. Stand: September 2026, keine Rechts- oder Steuerberatung. Quelle: GewO, GewStG, Gewerbeamt der Gemeinde.
Was nach Abzug aller Kosten vom Umsatz übrigbleibt. Gewinn = Umsatz − Kosten. Ein Unternehmen kann viel Umsatz machen und trotzdem Verlust schreiben, wenn die Kosten höher sind.
Das Werbeplattform von Google. Ihre Anzeigen erscheinen ganz oben in den Suchergebnissen, noch vor den organischen Einträgen. Sie zahlen pro Klick (CPC-Modell). Ideal für Menschen, die aktiv nach Ihrem Produkt suchen.
Ein kostenloses Tool von Google, das zeigt, wer Ihre Website besucht: wie viele Besucher, woher sie kommen, welche Seiten sie anschauen und wie lange sie bleiben. In Deutschland ist für den Einsatz in der Regel eine Einwilligung der Besucher nötig (DSGVO, TDDDG).
Der kostenlose Eintrag Ihres Unternehmens bei Google (heute Google Business Profile). Er erscheint in Maps und in der Seitenleiste der Suchergebnisse. Mit Öffnungszeiten, Fotos und Bewertungen hilft ein vollständiges Profil bei Local SEO.
Der Gründungszuschuss ist eine Förderung der Bundesagentur für Arbeit für Arbeitslose, die eine hauptberufliche selbstständige Tätigkeit aufnehmen (§ 93 SGB III). Es handelt sich um eine Ermessensleistung: Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Voraussetzungen, Höhe und Dauer regelt das Gesetz; die zuständige Agentur für Arbeit prüft und entscheidet im Einzelfall. Wir prüfen oder bewilligen nichts und sichern keine Förderung zu. Stand: September 2026, keine Rechtsberatung. Quelle: § 93 SGB III, Agentur für Arbeit (arbeitsagentur.de).
Wenn eine KI selbstbewusst falsche Informationen erfindet, z.B. nicht existierende Quellen zitiert oder falsche Fakten nennt. Kritisch bei rechtlichen, medizinischen oder finanziellen Themen. Immer mit vertrauenswürdigen Quellen gegenprüfen.
Ein Wort mit #-Zeichen davor, z.B. #Marketing oder #KI. Hashtags helfen dabei, Beiträge auf Social-Media-Plattformen zu kategorisieren und von Nutzern zu finden, die das Thema interessiert.
Eine visuelle Darstellung, die zeigt, wo Besucher auf Ihrer Website klicken, scrollen oder ihre Maus bewegen. Rote Bereiche = viel Aktivität, blaue = wenig. Hilft, die Website-Struktur zu verbessern.
Die ersten 1-3 Sekunden eines Videos oder die erste Zeile eines Posts, die das Interesse sofort wecken müssen. Ein starker Hook verhindert, dass Zuschauer weiterscrollen. Typische Formate: Frage, Überraschungsaussage, Provokation.
Eine gesetzlich vorgeschriebene Seite für geschäftsmäßige Websites in Deutschland mit den Kontaktdaten des Anbieters (Name, Anschrift, E-Mail; § 5 DDG, früher § 5 TMG). Fehlt das Impressum, drohen Abmahnungen und Bußgelder. Es gilt auch für Blogs und Social-Media-Profile, sofern sie geschäftsmäßig betrieben werden. Stand: September 2026, keine Rechtsberatung.
Eine Person mit einer treuen, größeren Fangemeinde in sozialen Medien, die Produkte oder Dienstleistungen empfiehlt. In der Branche nennt man Accounts mit etwa 1.000 bis 10.000 Followern Nano-Influencer. Bezahlte oder gesponserte Empfehlungen müssen als Werbung gekennzeichnet werden.
Ein Keyword ist ein Suchbegriff, den Menschen in Google eingeben. Wenn jemand 'Friseur München' sucht, ist das ein Keyword. Ihre Website sollte diese Begriffe enthalten, damit sie gefunden wird.
Der Prozess, herauszufinden, welche Begriffe Ihre Zielgruppe in Google eingibt. Werkzeuge wie die Google Search Console oder spezielle Keyword-Tools helfen, Suchvolumen und Konkurrenz zu analysieren.
Computersysteme, die menschliches Denken nachahmen können, z.B. Texte schreiben, Bilder erzeugen, Fragen beantworten. Bekannte Beispiele: ChatGPT, Claude, Google Gemini.
Eine Regelung (§ 19 UStG), nach der Unternehmer keine Umsatzsteuer ausweisen müssen, wenn ihr Umsatz im Vorjahr höchstens 25.000 € und im laufenden Jahr höchstens 100.000 € beträgt (Rechtslage seit 1. Januar 2025). Vorteil: weniger Bürokratie. Nachteil: Sie können keine Vorsteuer vom Finanzamt zurückfordern. Stand: September 2026, keine Steuerberatung. Quelle: § 19 UStG, Finanzamt.
KPI steht für 'Key Performance Indicator' (Schlüssel-Kennzahl). Eine messbare Größe, die zeigt, ob Ihr Business auf Kurs ist. Beispiele: Umsatz pro Monat, Anzahl Neukunden, Website-Besucher.
Eine Landingpage ist eine spezielle Webseite, auf die Besucher nach einem Klick auf eine Anzeige oder einen Link landen. Sie hat ein klares Ziel, z.B. Anmeldung oder Kauf.
Ein kostenloses Extra, das Sie anbieten, um E-Mail-Adressen zu sammeln, z.B. ein PDF-Leitfaden, eine Checkliste, ein Mini-Kurs oder ein Rabattcode. Besucher tauschen ihre Kontaktdaten gegen dieses Angebot. Dafür brauchen Sie eine ausdrückliche Einwilligung.
LLM steht für 'Large Language Model', ein KI-Modell, das auf riesigen Textmengen trainiert wurde und menschliche Sprache versteht und erzeugt. Beispiele: GPT (OpenAI), Claude (Anthropic), Gemini (Google).
SEO-Maßnahmen speziell für lokale Suchanfragen, z.B. 'Friseur Wien' oder 'Bäcker in meiner Nähe'. Wichtigste Grundlage: ein vollständiges Google Business Profil (früher Google My Business).
Ein sehr spezifischer Suchbegriff aus 3-5 Wörtern, z.B. 'veganer Friseur München Schwabing'. Weniger Suchanfragen, aber höhere Kaufabsicht und weniger Konkurrenz als kurze Keywords.
Der gesamte Umsatz, den ein Kunde im Laufe seiner Beziehung zu Ihrem Unternehmen generiert. Ein LTV von 500 € bei einem CAC von 50 € bedeutet: jeder investierte Euro bringt 10 € zurück.
Ein Modell, das beschreibt, wie ein fremder Mensch zum Kunden wird. Vom ersten Kontakt (Aufmerksamkeit) bis zum Kauf (Conversion). Der Trichter wird schmaler, weil unterwegs Menschen abspringen.
Der Anteil Ihres Unternehmens am Gesamtumsatz eines Marktes. Beispiel mit Demo-Zahlen: Der Gesamtmarkt für vegane Kosmetik in Deutschland hat 500 Mio. € Umsatz, Ihr Unternehmen macht davon 5 Mio. € = 1 % Marktanteil.
Unsichtbare Informationen im Code Ihrer Website, die Google und anderen Suchmaschinen beschreiben, worum es auf der Seite geht. Der Meta-Title erscheint als Überschrift in den Suchergebnissen.
Ein Produkt wird wertvoller, je mehr Menschen es nutzen. Beispiel: WhatsApp war nutzlos, als es nur eine Person gab, mit Milliarden Nutzern ist es unverzichtbar. Netzwerkeffekte schaffen starke Wettbewerbsvorteile.
Regelmäßige E-Mails an Abonnenten mit Neuigkeiten, Tipps oder Angeboten. Ein Newsletter hält den Kontakt zu Ihren Kunden aufrecht und bringt sie immer wieder auf Ihre Website.
Ein spezialisierter Teilbereich eines Marktes. Statt alle zu bedienen, konzentrieren Sie sich auf eine bestimmte Gruppe, z.B. nicht 'alle Restaurants', sondern 'vegane Restaurants in München'. Nischen-Fokus führt oft zu besserem Marketing.
Der Prozentsatz der Empfänger, die Ihre E-Mail geöffnet haben. Der Wert ist nur ein Richtwert: Er hängt stark von Branche und Liste ab, und manche E-Mail-Programme lösen das Öffnen automatisch aus. Die Betreffzeile ist ein wichtiger Faktor.
Der Prozess, mit dem neue Kunden (oder Mitarbeiter) in Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung eingeführt werden. Gutes Onboarding sorgt dafür, dass Neukunden schnell den ersten Nutzen sehen und nicht abspringen.
Die Anzahl der Personen, die Ihren Inhalt sehen, ohne dass Sie dafür bezahlen, z.B. durch Google-Suchergebnisse oder kostenlose Social-Media-Posts.
Eine Persona ist ein beispielhaftes Profil Ihres idealen Kunden, mit Namen, Alter, Beruf, Problemen und Wünschen. Personas helfen, Marketing-Botschaften präzise zu formulieren.
Eine kurze, überzeugende Präsentation Ihrer Geschäftsidee, für Investoren, Partner oder Kunden. Ein guter Pitch erklärt in 2-5 Minuten: Was ist das Problem? Was ist Ihre Lösung? Warum Sie?
Eine Anfrage oder Anweisung, die Sie einer KI geben, z.B. 'Schreibe mir einen Text über mein Restaurant für Instagram.' Je klarer und detaillierter der Prompt, desto besser die Antwort der KI.
RAG steht für 'Retrieval-Augmented Generation'. Dabei sucht eine KI zunächst in einer Datenbank nach relevanten Dokumenten und nutzt diese als Kontext für ihre Antwort, so kann sie aktuelle oder unternehmensspezifische Informationen liefern.
Ein kurzes Hochformat-Video (oft 15 bis 90 Sekunden) auf Instagram oder Facebook. Reels werden vom Algorithmus häufig auch Menschen angezeigt, die Ihnen noch nicht folgen. Wie viel Reichweite ein Reel bringt, hängt von Inhalt und Plattformregeln ab und ändert sich.
Reichweite = wie viele verschiedene Personen Ihren Inhalt gesehen haben. Impressionen = wie oft er insgesamt angezeigt wurde. Beispiel: 1.000 Reichweite, 2.500 Impressionen bedeutet, jede Person hat ihn im Schnitt 2,5 Mal gesehen.
Eine Website, die sich automatisch an jede Bildschirmgröße anpasst: Smartphone, Tablet, Desktop. Google berücksichtigt seit 2015 die Smartphone-Tauglichkeit einer Seite beim Ranking.
ROI steht für 'Return on Investment' (zu Deutsch: Kapitalrendite). Er setzt den Gewinn einer Ausgabe ins Verhältnis zu ihren Kosten. Vereinfachtes Beispiel: 100 € Werbeausgaben bringen 300 € Erlös; der Gewinn aus der Werbung beträgt 200 €, der ROI also 200 %.
SaaS steht für 'Software as a Service' (Software als Abonnement über das Internet, ohne Installation). Beispiele: Google Workspace, Canva, Mailchimp. Sie zahlen monatlich und nutzen die Software im Browser.
SEO steht für 'Search Engine Optimization' (Suchmaschinenoptimierung). Es umfasst alle Maßnahmen, mit denen Ihre Website in Google & Co. besser gefunden wird, kostenlos, ohne Werbung.
SERP steht für 'Search Engine Results Page' (die Ergebnisseite, die Google nach einer Suchanfrage anzeigt). Ergebnisse weiter oben werden in der Regel häufiger angeklickt als Ergebnisse weiter unten.
Das Wachstum eines Unternehmens, ohne dass die Kosten proportional mitsteigen. Ein skalierendes Unternehmen schafft mehr Umsatz mit einem ähnlichen Team und ähnlichen Kosten, durch Systeme, Automatisierung und Prozesse.
Digitale Plattformen, auf denen Menschen Inhalte teilen und kommunizieren, z.B. Instagram, Facebook, LinkedIn, TikTok. Für Unternehmen sind sie ein wichtiger Marketingkanal.
Eine Verschlüsselung für Ihre Website (technisch heute TLS, weiterhin 'SSL' genannt), erkennbar an 'https://' und einem Schloss-Symbol in der Adressleiste. Sie schützt die Daten Ihrer Besucher, z.B. Formulardaten. Google wertet HTTPS als leichtes Ranking-Signal.
Ein Bild oder Video, das 24 Stunden lang sichtbar ist und danach verschwindet, auf Instagram, Facebook oder WhatsApp. Stories erzeugen Nähe zum Publikum und eignen sich gut für Einblicke hinter die Kulissen.
Die gezielte Ausspielung von Werbung an eine bestimmte Zielgruppe, nach Alter, Standort, Interessen oder Verhalten. Gut eingestelltes Targeting spart Werbebudget, weil nur relevante Menschen Ihre Anzeige sehen.
Der gesamte Geldbetrag, den Ihr Unternehmen durch den Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen einnimmt, bevor Sie Kosten abziehen. Umsatz ≠ Gewinn. Von 10.000 € Umsatz können nach Kosten 1.000 € Gewinn übrigbleiben.
Eine Steuer auf den Verkauf von Waren und Dienstleistungen in Deutschland: Der Regelsteuersatz beträgt 19 %, der ermäßigte Satz 7 %. Unternehmer müssen Umsatzsteuer grundsätzlich ausweisen und abführen; Kleinunternehmer können davon befreit sein (siehe Kleinunternehmerregelung). Stand: September 2026, keine Steuerberatung. Quelle: UStG, Finanzamt.
Das Recht des Schöpfers an seinem Werk: Texte, Bilder, Videos, Musik. Sie dürfen keine Bilder einfach aus Google oder fremden Websites nehmen. Erlaubt: eigene Werke, Lizenzen (CC, Royalty-Free), eigens erworbene Stockfotos.
USP steht für 'Unique Selling Proposition' (das Alleinstellungsmerkmal). Was unterscheidet Ihr Angebot von anderen? Warum sollten Kunden genau bei Ihnen kaufen und nicht beim Wettbewerber?
Das gesetzliche Recht von Verbrauchern, bei Fernabsatzverträgen (z.B. Online-Käufen) den Vertrag innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen (§§ 312g, 355 BGB). Es gibt Ausnahmen, z.B. für individuell angefertigte Waren. Als Online-Händler müssen Sie klar über dieses Recht informieren. Stand: September 2026, keine Rechtsberatung.
Die Automatisierung von Abläufen zwischen verschiedenen Apps und Diensten, z.B. 'Wenn jemand das Formular ausfüllt, sende automatisch eine E-Mail und erstelle einen Eintrag im CRM'. Dafür gibt es spezielle Automatisierungs-Werkzeuge, oft ohne Programmierkenntnisse.
Die Gruppe von Menschen, an die sich Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung richtet. Je genauer Sie Ihre Zielgruppe kennen, desto effektiver wird Ihr Marketing.